ÖkoNorm   DANA Türen
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Brandschutztüren T30/ Ei2-30c, Feuerschutztüren
mit Holzdesign oder als Sicherheitstüre

 

Hohe Anforderungen werden an Brandschutztüren gestellt.

Seit über 7 Jahren muss jede Feuerschutztüre und Rauchschutztüre ein sogenanntes ÜA Zeichen führen. Dieses ersetzt die bisherigen Gutachten, da es nur dann vergeben wird, wenn die Türe alle vorgeschriebenen Prüfungen bestanden hat. Nur Brandschutztüren mit solchem Zeichen dürfen verkauft und eingebaut werden. Es gewährleistet die Eignung als Brandschutztüre und erfüllt alle behördlichen Auflagen. Im Objektbereich müssen Brandschutztüren sehr oft mit Panikverschlüssen ausgestattet sein.

Wir liefern und montieren geprüfte Brandschutztüren Ei2 30C auch mit Panikschloss in Sondermaß in ein- und zweiflügeliger Ausführung.

Verschiedene Oberflächen - furniert, lackiert oder Melamin - stehen zur Auswahl. Aber auch in fast allen Designs zu DANA Innentüren passend, ist sie von einer Innentüre optisch nicht zu unterscheiden.

Eine Beschreibung über Panikverschlüsse nach EN 1125 bzw. Notausgangstürverschlüsse nach EN 179 finden Sie im Anschluss.

Da wir als zertifizierter Betrieb das ÜA-Zeichen führen, dürfen wir Brandschutztüren mit entsprechendem Zubehör nachrüsten, Wartungsarbeiten durchführen und selbstverständlich auch diese montieren.

ÜA Zeichen

Aber auch Feuerschutztüren aus Stahl werden von uns geliefert und montiert. Siehe: www.stahlbau-kromus.at

title= Hier sehen Sie eine Brandschutztüre in eine Garage, die gleichzeitig als Sicherheitstüre ausgestattet ist. Außen in die Garage weiß lackiert, innen furniert im gleichen Design wie die rechte "normale" Innentüre.
 

Die Anforderungen an Feuerschutztüren sind u.a. in folgenden Normen geregelt:

ÖNORM B3850 mit EN 13501-2 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen ÖNORM 3850 mit EN 1634-1 Feuerschutzabschlüsse, ein- und zweiflügelige Drehtüren, EN 1634-3 Rauchabschlüsse, ÖNORM 3860 Dachbodenabschlüsse.

In diesen Normen sind auch Bezugsnormen für Einbauteile z.B. für Zargen, Schlösser, Bänder, Drücker, Zylinder etc. angeführt. Brandschutztüren müssen als Komplettelement geprüft sein, eine Zertifizierung muss vorliegen.

In dieser ist die Konstruktion und Größe festgelegt, von welcher nicht abgewichen werden darf. Nach positiver Prüfung erhält das Element das ÜA Zeichen. Damit ist das komplette Element gemeint - mit Zarge, Türblatt, Bänder, Schloss, Drücker, autom. Schließvorrichtung, Einbau(!), etc.

Der Einbau einer nicht geprüften Brandschutztüre ist nicht nur verboten, auch der Versicherungsschutz wird abgelehnt.

Zu beachten sind auch folgende Normen:

ÖNORM B 5330 T1 - T10 Türen, ÖNORM B 8110 und B 8115 für Wohnungseingangstüren, ÖNORM B 5338 mit EN 1627 Sicherheitstüren

Örtliche Bauvorschriften sowie die Arbeitnehmerschutzverordnung sind zu beachten. Selbstverständlich darf nur genormtes bzw. geprüftes Zubehör Verwendung finden.

Einteilung der Brandwiderstandsklasse, Brandwiderstandsdauer:

Bisherige
Widerstands-
klasse

Neue Widerstands-
klasse

Brandwiderstands-
dauer in min

Bautechnische
Bezeichnung

T30

EI2 30c

30 min

brandhemmend früher auch feuerhemmend

T60

EI2 60c

60 min

hochbrandhemmend früher auch hochfeuerhemmend

T90

EI2 90c

90 min

brandbeständig früher auch feuerbeständig

R30

E 30

30 min

Rauchabschluss

-

Sm-c

30 min

Rauchabschluss

 

Die wichtigsten Anforderungen im Überblick:

 

  1. Türblatt und Zarge (Gesamtelement) mit Beschlag und Zylinder müssen gemäß ÜA Zeichen geprüft sein.

  2. Der Drücker muss mindestens eine Grifflänge von 100mm haben.

  3. Durchgehende Schlüssellöcher müssen abgedeckt sein.

  4. Brandschutztüren müssen selbsttätig schließen.
    Ausnahme: Wohnungstüren, Schachttüren und Hotelzimmertüren

  5. 2-flg. Türen müssen eine automatische Schließfolgeeinrichtung besitzen.

  6. Gläser können verwendet werden, jedoch muss das Glas der Widerstandsklasse der Türe entsprechen.

  7. Der Einbau hat so zu erfolgen, dass alle Kräfte auch bei temperaturbedingten Verformungen aufgenommen werden können.

  8. Türfeststeller oder Keile sind nicht erlaubt.

  9. Offenhaltevorrichtungen mit Magneten und Rauchmeldern, die im Brandfall auslösen, sind erlaubt.

 

 

Unsere Türen entsprechen natürlich allen diesen Anforderungen. Auch unterschiedliche Einbausituationen können durch verschiedene Zargenprofile bewältigt werden.

 

Brandschutztüren Test

 

Hier sehen Sie einen Brandversuch im Prüfstand der Fa. DANA. Auf der Innenseite ist das Feuer.

Zu beachten ist: Es handelt sich hierbei um keine Feuerschutztüre!

Schon nach wenigen Minuten brennt die Türe durch, eine Flucht im Gangbereich wäre nicht mehr möglich.

 

Aber auch die Überprüfung, Türwartung, Türreparatur oder der Einbau von Rauchmeldern mit Offenhaltevorrichtung (Magneten) werden im Raum Wien übernommen.

 

Notausgangstüren und Paniktüren

 

Diese Türen werden auf Fluchtwegen eingesetzt, um auch versperrte Türen im Notfall öffnen zu können.

 

Wir liefern für alle Situationen die richtige Ausführung.

 

Bei Türen in Flucht- und Rettungswegen wird zwischen Notausgangs- und Paniktüren unterschieden. Seit dem Jahr 2003 gelten für Flucht- und Rettungswege die neuen Europanormen EN 179 und 1125.

 

EN 1125
Paniktürverschluss

Anwendungspflicht:

Gilt für Notausgänge, an denen Paniksituationen entstehen können. Die Personen im Gebäude sind nicht mit den Beschlägen vertraut.


Vorgeschrieben sind:

Waagrechte, über die gesamte Türbreite reichende Griff- oder Druckstangen (Antipanikstangen). Andere Beschlagstypen sind nicht zulässig.

 

EN 179
Notausgangstürverschluss

Anwendungspflicht:

Gilt für Notausgänge, an denen nicht mit Paniksituationen zu  rechnen ist. Gebäude ohne öffentlichen Publikumsverkehr. Die Personen sind mit der Handhabung der Beschläge vertraut.

Zugelassen sind:

Türdrücker, Drückergriffe (Stossplatten), Knöpfe und andere Beschlagselemente, die für die Verwendung in Notsituationen ausgelegt wurden.

 

 

Panikverschluss
nach EN 1125

Notausgangsverschluss
nach EN 179